Eine professionelle Unternehmenswebsite kostet 2026 in der Regel 3.000 bis 15.000 Euro einmalig, dazu 30 bis 90 Euro im Monat für Hosting, Domain und Betrieb. Wo genau in dieser Spanne Sie landen, entscheiden drei Dinge: der Umfang, die Technik darunter und die Frage, ob Sie Inhalte selbst pflegen wollen.
Günstiger geht es, keine Frage. Die eigentliche Frage ist eine andere: Was bringt eine Seite, die drei bis fünf Monate lang mithält und danach nicht mehr gefunden wird? Wer so einsteigt, zahlt am Ende meist doppelt. Weiter unten steht diese Rechnung offen aufgeschlüsselt.
Was eine Website 2026 kostet
Einmalige Erstellungskosten bei Webziger nach Umfang, laufender Betrieb separat
Kompakte Unternehmensseite
Startseite plus drei bis fünf Unterseiten, ohne Redaktionssystem
3.000 bis 5.000 €
Mehrseitige Website mit Redaktionssystem
Selbst pflegbar, Leistungs- und Branchenseiten, technisches SEO
5.000 bis 9.000 €
Website mit Shop, Buchung oder Schnittstellen
Automatisierungen, Anbindung an vorhandene Systeme, mehrsprachig
9.000 bis 15.000 €
Dazu laufend 30 bis 90 € im Monat für Hosting, Domain und Betrieb.
Was den Preis bestimmt
Umfang und Individualität
Ein Template-Baukasten ist günstig, aber austauschbar. Ein Design, das Ihre Marke transportiert und auf Ihre Kundenreise gebaut ist, kostet mehr und sieht dafür nicht aus wie tausend andere Seiten. Der Sprung von fünf auf fünfzehn Seiten ist selten der teure Teil. Teuer wird es, wenn jede Seite ein eigenes Layout braucht.
Technik und Betrieb
Eine schnell zusammengesteckte WordPress-Seite ist im Bau billiger und im Betrieb teurer: Plugin-Updates, Sicherheitslücken, Ladezeiten. Ein sauber gebauter, statischer Stack kostet im Bau etwas mehr und spart danach jeden Monat. Warum wir so bauen, steht in WordPress hinter sich lassen.
Funktionen und Schnittstellen
Shop, Terminbuchung, mehrsprachige Inhalte, Anbindung an Ihr CRM oder Warenwirtschaftssystem. Jede dieser Funktionen bringt eigene Fälle mit, die getestet werden müssen. Das ist der Posten, der den Unterschied zwischen 5.000 und 15.000 Euro erklärt.
Inhalte
Der am häufigsten unterschätzte Punkt. Wenn Texte, Bilder und Struktur vorliegen, geht es schnell. Wenn nicht, ist das ein eigenes Arbeitspaket. Viele Projekte verzögern sich nicht an der Technik, sondern daran, dass drei Monate lang niemand die Texte liefert.
Die laufenden Kosten, die gern vergessen werden
Der Erstellungspreis ist nur die halbe Wahrheit. Über drei Jahre summiert sich der Betrieb, und genau hier trennen sich die Systeme.
| Posten | Plugin-lastiges System | Schlank gebaute Seite |
|---|---|---|
| Hosting und Domain | 20 bis 80 € / Monat | 10 bis 30 € / Monat |
| Updates und Sicherheit | 50 bis 150 € / Monat | nahezu null |
| Inhaltspflege | je nach Backend | selbst erledigt |
| Ungeplante Reparaturen | kommen vor | selten |
Eine günstige Website, die monatlich Wartung frisst, ist nach drei Jahren teurer als eine solide gebaute, die einfach läuft. Was der Betrieb bei uns umfasst, steht unter Hosting & Betrieb.
Warum das billige Angebot am Ende zweimal bezahlt wird
Websites für 1.000 bis 1.500 Euro gibt es. Sie sehen am Tag der Übergabe auch ordentlich aus. Das Problem zeigt sich erst danach: Sie ranken nicht, weil das technische Fundament fehlt, sie sind auf dem Handy langsam, und ändern lässt sich nichts ohne den Anbieter. Nach ein paar Monaten ist klar, dass die Seite nichts einbringt, und der Neubau steht an.
Ein durchgerechnetes Beispiel über drei Jahre, beide Varianten mit demselben Betriebskostensatz von 39 Euro im Monat:
| Position | Billigangebot, dann Neubau | Direkt solide gebaut |
|---|---|---|
| Erstellung | 1.490 € | 5.000 € |
| Betrieb Monat 1 bis 18 | 702 € | 702 € |
| Neubau nach 18 Monaten | 5.000 € | entfällt |
| Betrieb Monat 19 bis 36 | 702 € | 702 € |
| Summe nach 3 Jahren | 7.894 € | 6.404 € |
Die Mehrkosten von 1.490 Euro entsprechen genau dem Preis des ersten Angebots. Die Seite wurde schlicht zweimal bezahlt. Der teurere Posten steht allerdings gar nicht in der Tabelle: eineinhalb Jahre, in denen die Website keine einzige Anfrage gebracht hat.
Das ist kein Argument gegen kleine Budgets. Es ist ein Argument dafür, das vorhandene Budget einmal richtig einzusetzen, statt zweimal halb.
Was 2026 zum Standard gehört
Unabhängig von der Preisklasse sollte jede neue Website diese Punkte von Anfang an erfüllen. Fehlt einer davon, zahlen Sie für Halbfertiges.
- Core Web Vitals bestanden: LCP unter 2,5 s, INP unter 200 ms, CLS unter 0,1.
- Mobile zuerst gedacht, weil die Mehrheit Ihrer Besucher über das Smartphone kommt.
- Sauberes technisches SEO als Fundament, nicht als Nachrüstung. Siehe Websites.
- Datensparsam aufgesetzt, auf Wunsch mit Hosting in Deutschland.
- Barrierefreiheit, sofern Sie unter das BFSG fallen. Wer das ist, steht in Barrierefreie Website 2026.
Woran Sie ein unseriöses Angebot erkennen
- Lockpreise wie „Website für 299 €“: in aller Regel ein Baukasten-Template mit Monatsgebühr und ohne Eigentum am Ergebnis.
- Pauschalpreis ohne Gespräch: Wer Ihren Bedarf nicht kennt, kann keinen seriösen Preis nennen.
- Abhängigkeit: Verträge, bei denen Sie ohne den Anbieter nicht an Ihre eigene Seite kommen. Fragen Sie vorher, wem Domain, Quellcode und Inhalte gehören.
- Keine Aussage zum Betrieb: Wenn im Angebot nur der Bau steht, kommt die Rechnung später.
Unser Ansatz: transparent statt pauschal
Wir nennen keine Fantasiepauschale. Nach einem kurzen Gespräch bekommen Sie ein Angebot mit klaren Posten, ohne Kleingedrucktes. Sie wissen vorher, was Sie zahlen und was Sie dafür bekommen. Domain, Quellcode und Inhalte gehören Ihnen.
Eine Website ist eine Investition, kein Wegwerfartikel. Entscheidend ist nicht der niedrigste Preis, sondern das beste Verhältnis aus Bau, Betrieb und Ergebnis über die nächsten Jahre.
Stand: August 2026. Die genannten Preisstufen sind unsere tatsächlichen Erstellungskosten, keine Marktschätzung. Das Rechenbeispiel ist eine Modellrechnung mit offengelegten Annahmen und beschreibt keinen konkreten Kundenfall.

